HC Strache zum Lobbyisten Peter Hochegger

Strache: Verflechtungen Hocheggers mit SPÖ aufklären Untersuchungsausschuss muss auch Zeit vor 2000 beleuchten Im Zuge des Telekom-Skandals sollte man auch dringend die Zeit vor dem Jahr 2000 beleuchten, forderte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im weiteren Verlauf seiner heutigen Pressekonferenz, denn die Firma Hochegger sei schließlich nicht erst in der Schüssel-Zeit aktiv geworden. So lese sich das Auftragsbuch der Hocheggers vor 2000 wie das “Who is Who” der rot-schwarzen Polit- und Wirtschaftselite. Einer Aussendung sei etwa zu entnehmen, dass die Firma Hochegger 1999 einen Etat der Bundesregierung gewinnen konnte. Dabei handelte es sich um einen 25-Millionen Schilling (rund 1,8 Millionen Euro) schweren Auftrag des damaligen SPÖ-Sozialministeriums unter Lore Hostasch. “Angesichts der Umstände, dass sich ausgerechnet die damals der roten Reichshälfte zugeordnete Firma Hochegger in einer internationalen Ausschreibung den Etat des roten Sozialministeriums sichern hat können und den nun bekannten Praktiken besagter Firma stellt sich die Frage, ob damals alles mit rechten Dingen zugegangen ist”, so Strache. Das System Hochegger gebe es offenbar nicht erst seit der Schüssel-Regierung, erklärte Strache. Deshalb müsse man auch mögliche Kickbackzahlungen aus der damaligen Zeit in einem Untersuchungsausschuss beleuchten. Ebenfalls interessant sei die Personalpolitik des hocheggerschen Firmengeflechts, so Strache. “Nehmen wir Mick Stempel, der als Geschäftsführer von Hochegger …
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